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ICE & Strojmetal

Jan
Spěváček
11.3.2025
ICE Projekte

Unsere Partnerschaft mit Strojmetal Aluminium Forging gewinnt an Stärke. Vom bevorzugten Lieferanten von Automatisierungskomponenten entwickeln wir uns zum Schlüssellieferanten kompletter Fertigungstechnologien.

Unser Ziel ist es, Strojmetal und seine einzelnen Betriebe zur "Fabrik des 21. Jahrhunderts" zu machen. "In der Schmiedeindustrie, die aufgrund der Produktionsweise relativ schwer zu automatisieren ist, ist das nicht üblich", beschreibt Dominik Stupka, Projektleiter bei ICE, die besondere Herausforderung dieser Aufgabe.


Vom Zulieferer zum Generalunternehmer

"Anfangs waren wir für Strojmetal einer von mehreren Zulieferern und lieferten Automatisierungslösungen, sei es Maschinen oder Erweiterungen für bestehende Technologien", erklärt Stupka die ursprüngliche Beziehung der beiden Unternehmen.

Unsere Stärke liegt in der Integration von Systemen innerhalb der Automatisierung. Wir bieten Lösungen für die Vernetzung von Maschinen, die bisher nicht miteinander kommunizieren konnten, und unterstützen so auch die Automatisierung älterer Technologien. "Wir verbinden einzelne Einheiten zu einem kommunizierenden Gesamtsystem", sagt Stupka. Damit einher geht auch die Stärkung der Bereiche Datenerfassung und Produktionsdigitalisierung.

Solche Dienstleistungen bieten wir vielen Kunden an. Im Fall von Strojmetal gehen wir jedoch noch einen Schritt weiter. Wir entwickeln uns schrittweise zum Lieferanten kompletter Fertigungseinheiten. Ziel ist es, die Produktion entsprechend den von Strojmetal mit seinen Kunden vereinbarten Aufträgen zu gestalten.

"Wir treten in den Prozess ein, sobald solche Vereinbarungen in die Endphase gehen. Wir beginnen mit der Planung der entsprechenden Fertigungslinie, des Produktionsprozesses, können verschiedene Varianten bewerten und klären, wie die Produktion überhaupt in das Werk passt und welche Energieanforderungen sie beispielsweise hat", beschreibt Stupka. Eine solche Analyse vor Vertragsabschluss hilft bei der Preisgestaltung und schützt Strojmetal vor unerwarteten Komplikationen (nicht nur in Bezug auf Ausgaben) während der eigentlichen Auftragsabwicklung.


Wenn alles gut läuft, entsteht vor der Umsetzung der Linie ein vollständiger digitaler Zwilling, und es werden Fertigungssimulationen, einschließlich Taktzeiten, durchgeführt. In dieser Phase gibt es Raum für Anpassungen verschiedener spezifischer Elemente und Lösungen, noch bevor die eigentliche Umsetzung der Linie und die Bestellung ihrer Komponenten bei den Lieferanten beginnen.

"Moderne Technologien für den Bau von Produktionsanlagen unterstützen Entscheidungen über Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten", betont Stupka. Erst eine digital geplante Linie, bei der Ingenieure auch weitere Zusammenhänge, wie beispielsweise ausreichenden Lagerraum für Produkte und Eingangsmaterial, überprüft haben, geht in die Umsetzung.

Agiles Management

Wir arbeiten seit etwa zehn Jahren mit Strojmetal zusammen. In den letzten Jahren übernehmen wir neben der Planung der gesamten Linie und der Lieferung ihrer einzelnen Teile zunehmend die komplette Umsetzung der Linie, einschließlich des Kaufs spezifischer Maschinen von anderen Lieferanten.

In dieser Phase kommt unser Projektteam ins Spiel, das wir schrittweise aufgebaut haben. Unsere Projektmanager, wie zum Beispiel Jan Kučera, der in dieser Position Pionierarbeit bei der Vorbereitung der Schmiedelinie für Strojmetal Bruntál geleistet hat, treten gegenüber den Lieferanten im Grunde direkt im Namen von Strojmetal auf.

Wir fragen die benötigten Elemente und Ausrüstungen an, leiten anschließend die Umsetzung der Linien und deren Inbetriebnahme. Dabei nutzen wir sogenannte agile Managementmethoden, die in so großen Industrieanlagen sonst nicht üblich sind. Dadurch können wir Projekte schneller und effizienter realisieren. Unsere Projektmanager haben vor Ort mehr Befugnisse, was die Entscheidungsfindung beschleunigt und unnötige Genehmigungsprozesse eliminiert.


Aus diesem Grund kann diese Tätigkeit auch auf andere Unternehmen der MTX Group ausgeweitet werden, und in Zukunft können wir ähnliche Projekte beispielsweise in Povrly oder Břidličná leiten. "Diese Symbiose wächst allmählich mit unserem Wachstum. Ein ursprünglich kleineres Unternehmen konnte aufgrund seines Umsatzes keine Lieferungen von Industrieanlagen im Wert von Hunderten Millionen Kronen garantieren, aber unser Wachstum ermöglicht es uns, diese Garantien zu erweitern", erklärt Stupka. Neben Projektarbeiten, Wartung, insbesondere im Softwarebereich, Digitalisierung und Lieferung einzelner Teile können wir somit schrittweise für Strojmetal den kompletten Bau von Anlagen durchführen.

* Originaltext siehe MTX Group Magazine 2024, Seiten 78-83 https://www.ice.cz/storage/app/media/Blog/mtx-magazine-2024-str-79-83-strojmetal-a-ice.pdf